Walderlinge

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Walderlinge sind mythische Wesen.
Auch bekannt sind sie unter den Namen Waldelfen, Waldbiester, Walddinger, Waldmenschen, Waldmonster, Waldwesen, Waldhelfer, Waldweisen, Walddiebe und Kinderfresser.
Meistens wird darauf verwiesen, dass sie im dichten Harzwald hausen. Im Gegensatz zu der Existenz von Hexen oder Zwerge ist der Glaube an diese Wesen nicht sehr verbreitet im Volk, da die Frage nach ihrer Existenz erst vor relativ kurzem aufkam.

Sichtungen

Über die Zeit hinweg wurden mehrere Sichtungen aus Dörfern am Rande des dunklen Waldes überliefert. Alle Sichtungen beschreiben ähnliche Wesen. Sie sollen lange dürre Extremitäten haben. Ihre Arme hängen bis zu den Knien. Ebenfalls werden sie als sehr groß, etwa zweieinhalb Meter, beschrieben trotz einer gebückten Haltung. Sie sollen unfassbar gut klettern und blitzschnell in den dichten Baumkronen verschwinden können.
Ihre Haut soll sehr ledrig und grünbraun sein. Man erzählt von durchdringenden gelben‚ katzenartigen Augen, langen Krallen und raus blitzenden Fangzähnen.


Legenden

Mittlerweile existieren eine Vielzahl von sehr variierenden Legenden über die Walderlinge. Dabei werden sie häufig als bösartig dargestellt, aber auch als Retter und Helfer.
Viele sind überzeugt, dass sie Menschen entführen und essen. Sie sollen Säuglinge klauen und die Vorratskammern plündern.
Zu den bekanntesten Erzählungen gehören „Kinderdiebe von Niebelang“ und „Das Lied der Walderlinge“.
Manche berichten von Menschenähnlichen Wesen und andere wiederum von wilden Tieren. Auch wenn sich viele Punkte in verschiedenen Geschichten ähneln existieren mindestens genauso viele Widersprüche.